Berlin Südkreuz–Blankenfelde (Dresdner Bahn)


Umweltschutz

Die Umweltverträglichkeitsstudie, der Landschaftspflegerische Begleitplan und ein Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag sind für alle Planfeststellungsabschnitte der Dresdner Bahn erstellt worden.

(Foto: DB AG)

Die abschließende Bewertung der Umweltverträglichkeit der geplanten Maßnahmen basiert auf der Risikoanalyse mit der Ausweisung konfliktarmer, eingeschränkt konfliktarmer und konfliktreicher Abschnitte. Ferner gehen in diese Würdigung die Möglichkeiten ein, die Konflikte durch Maßnahmen zur Vermeidung, Minimierung oder Kompensation zu reduzieren. Insgesamt kann die vorgesehene Maßnahme der Wiederaufnahme der Nutzung der Dresdner Bahn im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit unter Abwägung aller Aspekte vertreten werden.

Beim Landschaftspflegerischen Begleitplan werden die durch die Erweiterung der vorhandenen Gleisanlagen bedingten Eingriffe ermittelt. Dabei sind alle vermeidbaren Eingriffe zu vermeiden. Nicht vermeidbare Eingriffe werden entweder ausgeglichen oder ersetzt. Solche Kompensationsmaßnahmen sind beispielsweise Neupflanzung von Bäumen, Anlegen bzw. Neugestaltung von Grünanlagen und neuen naturnahen Biotopen.

Im Rahmen der Planfeststellung ist darüber hinaus das Artenschutzrecht zu berücksichtigen, dabei sind die Verbotstatbestände des § 42 Abs. 1 BNatSchG zu prüfen.
Ausgehend von der Biotopausstattung des Gebietes wurden dazu im Vorfeld faunistische Untersuchungen durchgeführt und artenspezifische Maßnahmen geplant. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass wegen der Umsetzung der Maßnahmen das Bauvorhaben zu keinen Verletzungen der Verbote des § 44 Abs.1 Nr.1-4 BNatSchG führt.

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