Berlin Südkreuz–Blankenfelde (Dresdner Bahn)


Abschnitt 1: Marienfelde

Der Abschnitt beginnt südlich des Prellerweges und reicht bis zur S-Bahnstation Schichauweg

 

Im Abschnitt befinden sich die Tempelhofer Kurve, die für den Güterverkehr genutzt wird, der S-Bahn Haltepunkt Attilastraße, der S- und Güterbahnhof Marienfelde, der S-Bahn-Haltepunkt Buckower Chaussee und der S-Bahn-Haltepunkt Schichauweg. Durch den Wiederaufbau der Fernbahn werden insgesamt sechs Eisenbahnbrücken erweitert oder neu gebaut. Zwei Bahnübergänge entfallen, sie werden durch eine Eisenbahnbrücke und eine Straßenüberführung ersetzt. Als Schallschutzmaßnahme sind entlang weiter Teile des Streckenabschnitts Lärmschutzwände vorgesehen. An den Gleisen werden Maßnahmen zum Erschütterungsschutz durchgeführt.
Um Baurecht zu erlangen, ist das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 1997 eröffnet worden.

Baumaßnahmen

  • Die Fernbahn wird zwischen Teltowkanal und Marienfelde über die bisherige Trasse geführt. Daher wird die S-Bahn nach Westen verschoben.
  • An der Attilastraße entsteht ein Ersatzneubau für die Eisenbahnbrücke der Fernbahn, ebenso für die Brücke über den Teltowkanal.
  • Die Eisenbahnüberführung Großbeerenstraße wird viergleisig neu errichtet.
  • Der Güterbahnhof Marienfelde wird an den Bedarf angepasst.
  • Der Bahnübergang an der Säntisstraße entfällt zugunsten einer Eisenbahnbrücke. Die Straße verläuft durch eine Unterführung.
  • Am S-Bahnhof Buckower Chaussee werden vier Aufzüge gebaut, jeweils einer pro Treppenhaus.
  • Der Bahnübergang Buckower Chaussee wird ersetzt, es entsteht eine Brücke über die viergleisige Bahn.
  • Am Schichauweg wird die zweigleisige Eisenbahnbrücke um eine weitere Brücke für die Fernbahn erweitert, ebenso der Fußgängertunnel Schichauweg.

Lärm- und Erschütterungsschutz

  • Rund um den Haltepunkt Attilastraße und in der Ortsdurchfahrt Marienfelde entstehen Lärmschutzwände. Teilweise werden auch Mittelwände errichtet. Sie stehen zwischen den Gleisen, in diesem Fall zwischen Fern- und S-Bahn.
  • An großen Teilen der Strecke sind Maßnahmen zum Erschütterungsschutz bei Fernbahn und S-Bahn vorgesehen.

Geschwindigkeit der Fernbahn

  • Die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit ist 160 km/h.

Stand der Planfeststellung

  • Der Antrag auf Planfeststellung wurde 1997 gestellt. Die Auslegung der Unterlagen fand im Dezember 1997 statt, die Erörterung im Januar 1999. Danach folgten fünf Planänderungen.
  • Die 6. Planänderung wurde dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) im Oktober 2014 übergeben. Die abschließende Beteiligung ist in Vorbereitung.
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